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Gymnasium Aspel
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„Den Tod als Teil des Lebens wahrnehmen“

In der Qualifikationsphase I wird laut schulinternem Lehrplan ein ethisches Thema reflektiert, das den Menschen am Lebensende betrifft. Das Thema „Sterbehilfe“ fordert die Schülerinnen und Schüler diesbezüglich aus ganz neuer Perspektive heraus. Hier werden theoretische Themen des Religionsunterrichtes mit praktischen des Lebensalltages auf eine besondere Art und Weise miteinander verknüpft.

Im ersten Teil der Unterrichtsreihe werden theoretische Grundlagen geschaffen: Was genau bedeutet „Sterbehilfe“ eigentlich? Welche verschiedenen Formen gibt es? Welche Argumente sprechen dafür, welche dagegen? Wie sieht die Gesetzeslage aus? Mit welchen Argumentationsstrukturen kann man an diese Fragestellung herangehen?

Der zweite Teil der Unterrichtsreihe öffnet den Schülerinnnen und Schülern eine Tür, um dieses Thema aus einem neuen Blickwinkel betrachten zu können.

Aus diesem Grund besucht uns bereits seit drei Jahren ehrenamtlich Frau Andrea Bendfeld von der ambulanten Sterbebegleitung in Rees. In diesem Jahr besuchte sie alle Religionskurse der QI und berichtete den Schülerinnen und Schülern von ihrem Arbeitsalltag mit sterbenden Menschen. Hierbei interessierte die KursteilnehmerInnen besonders, wie mit der emotionalen Bindung zu den sterbenden Menschen umgegangen und wie die Atmosphäre bei einem solchen Besuch beschrieben werden könne. Darüber hinaus stand die Frage im Raum, ob sich die persönliche Auffassung zum Thema „Tod und Sterben“ im Laufe des Arbeitsalltages ändere.

In jeweils einer Doppelstunde im Rahmen des Religionsunterrichtes diskutierte Frau Bendfeld angeregt mit den Schülerinnen und Schülern und brachte ihnen auf diese Weise die Themen „Tod und Sterben“ auch aus alltagspraktischer Perspektive nah.

Einen weiteren Dreh- und Angelpunkt bildete im Anschluss an diese Unterrichtsreihe der freiwillige Besuch des Hospizes in Kevelaer-Wetten. Ebenfalls seit drei Jahren wird dieser von der Fachschaft Religionslehre angeboten. Die Leiterin des Hospizes, Frau Birgit Brünken, empfing die Schülerinnen und Schüler unserer Schule wie in jedem Jahr sehr freundlich und authentisch. In einer kleinen Gesprächsrunde (inklusive eines kurzen Rundgangs durch das Gebäude) erfuhren die KursteilnehmerInnen etwas über die Geschichte des Hospizes, die Entwicklung und die Zusammenarbeit mit anderen Instanzen in der Gemeinde. Besonders interessant waren auch hier wieder die „kleinen Geschichten aus dem Alltag“, die Frau Brünken immer wieder einzuflechten verstand, seien es Geschichten über Hochzeiten, außergewöhnliche Ausflüge oder mitgebrachte Haustiere. Aber auch tiefergehende Themen wurden angesprochen, so die Frage nach Sterbehilfe, emotionaler Bindung oder familiärer Begleitung während des Aufenthalts der einzelnen Gäste.

Infolge dieser Begegnung mit dem Tod inmitten des Lebens erhielten die Schülerinnen und Schüler einen ganzheitlichen Blick auf die Unterrichtsthematik zur „Sterbehilfe“.

An dieser Stelle gilt unser herzlichster Dank also Frau Andrea Bendfeld von der ambulanten Sterbebegleitung in Rees und dem ganzen Team, allen voran Frau Birgit Brünken, des Hospizes in Kevelaer-Wetten für die ehrenamtliche, sehr gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft, uns als Religionskurs an ihrem Arbeitsalltag teilhaben zu lassen.

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