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Begabungsförderung

Forder- Förder - Projekt 2018/2019

Erfahrungsbericht

Mein Name ist Ella Derksen und ich habe in diesem Schuljahr am Forder- Förder- Projekt teilgenommen. Dies ist ein Projekt, welches das Gymnasium Aspel alljährlich für Schüler der 6. Klassen anbietet. Innerhalb dieses Projekts wählt man ein Thema seines Interesses selbst aus und schreibt darüber eine wissenschaftlich angelegte Experten-Arbeit. Wir haben von Januar bis Mai dieses Jahres daran gearbeitet.

Erste Informationen zum FF-Projekt haben wir am Tag der offenen Tür im November 2018 gewonnen, wo Fr. Mölle das Projekt vorstellte und interessierte Schüler der 6. Klassen bezüglich einer möglichen Teilnahme ansprach. Neben mir haben sechs weitere Schüler am Projekt teilgenommen: Linus Verweyen (6a), Simon Hüls (6a), Mia Reder (6b), Lotte Strotmeier (6b), Emily Joris (6c) und Jan Kilzer (6c).

Im Januar ging es dann los: Die ersten Stunden haben wir zunächst in einem Klassenraum verbracht, denn das wichtigste war natürlich die Wahl des Themas. Daher forderte Frau Mölle uns auf unsere bevorzugten Themen aufzuschreiben und Mind Maps dazu anzufertigen. Für mich war schnell klar, dass man ein Thema nehmen sollte, zu dem man auch selbst gern eine Arbeit lesen sowie einen Vortrag hören möchte. So kamen die Themen „Müll im Meer“ (Lotte), „Umweltverschmutzung“ (Simon), „Leoparden“ (Mia), „Reitsport“ (Emily), „Dinosaurier“ (Jan), „Die sieben Weltwunder der Neuzeit“ (Linus) und „New York City“ (ich) zustande.

Nachdem wir die Themen festgelegt hatten, wollten wir eigentlich schon direkt anfangen, aber das war nicht so einfach: Denn man muss sein Thema näher eingrenzen und braucht vorab eine Struktur. Fragen wie „Worüber genau möchte ich schreiben?“, „Was gibt es an wichtigen Aspekten?“ oder aber auch „Was möchte ich mit meinem Thema aussagen?“ mussten vorab geklärt werden. Mit Hilfe eines Readers, in dem wichtige Tipps zur Erstellung gegeben waren, gelang es der jeweiligen Arbeit eine Struktur zugrunde zu legen. Ich fand es persönlich gut, dass wir auch Einblick in die Experten-Arbeiten von früheren Teilnehmern des Projekts bekommen haben, um uns Eindrücke zu verschaffen wie diese angelegt waren. Bei einem Besuch der Stadtbücherei Rees konnten manche Teilnehmer zusätzliche Literatur zu ihren Themen finden.

Als wir endlich mit der Arbeit am Computer im Informatik-Raum beginnen konnten, schrieben wir unmittelbar drauf los. Aber nach einiger Zeit haben wir bemerkt, dass das gar nicht so einfach war. Wir mussten unsere Textquellen dahin gehend nutzen, dass wir sie in eigenen Worten formulieren und wissenschaftlich angemessen zitieren. Auch die Formatierung der Arbeit gestaltete sich nicht immer simpel. Doch ich kann sagen, dass, nachdem man ein Unterthema fertig hatte, die Motivation umso größer war, um weiter zu machen. Wir haben viel in der Schule erarbeitet, immer dienstags in der 6. und 7. Stunde. Dazu wurden wir aus einer Stunde des regulären Unterrichts herausgenommen um dann an unseren Arbeiten weiterschreiben zu können. Den in dieser Stunde versäumten Unterrichtsstoff mussten wir nachholen, was dank der Unterstützung von unseren Mitschülern (Info-Paten) gut geklappt hat.

Natürlich mussten wir auch zu Hause arbeiten, aber in der Schule hat man bereits recht viel geschafft. Bei Fragen stand uns Frau Mölle immer zur Seite. Nach vielen Wochen waren unsere Experten-Arbeiten (in einem Umfang von 15 – 25 Seiten) fertig, aber Ausruhen war nicht möglich, denn nun mussten wir uns auf die Power-Point-Präsentationen vorbereiten. Wir haben diese Arbeit einerseits angefertigt, damit wir erfahren, wie es ist, eine Experten- Arbeit zu schreiben. Das war eine tolle Erfahrung. Aber dann andererseits noch seine Arbeit vor vielen Gästen vorzustellen, war noch viel aufregender.

Am 27. Mai um 18 Uhr fand die sogenannte „Experten-Tagung“ statt, an der wir unsere Arbeiten in zusammengefasster Weise vorgestellt haben. Ein paar Tage bevor wir diesen wichtigen Abend hatten, haben wir uns unsere Präsentationen gegenseitig mehrfach vorgeführt und einander Tipps zur Verbesserung geben. Zur Tagung trafen viele Gäste (Familienmitglieder, Freunde, Lehrer etc. ein), die sich sehr interessiert an unseren Arbeiten bzw. Präsentationen zeigten. Ergänzt wurde das Programm um Susanna Marskis (8b) schöne musikalische Beiträge auf der Geige.

Ich war anfänglich sehr aufgeregt, aber nachdem ich das erste Wort gesagt hatte, war alles gut und so war es auch bei den anderen. Zwischen den Vorträgen gab es eine Pause, innerhalb derer Getränke und Snacks bereitstanden. Alle Eltern der Teilnehmer hatten etwas mitgebracht und es war unfassbar lecker. Am Ende der Vorträge wurden wir gelobt, haben jeder von Herrn Hegel eine eigene Urkunde bekommen und wurden so zu einer Expertin oder einem Experten für unser Thema ernannt.

Ich finde es jetzt immer noch toll, dass ich daran teilgenommen habe und würde es jedem empfehlen, der diese große Chance erhält!

  • Ella Derksen, 6a 

 
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