Grenzüberschreitende Begegnung am Gymnasium Aspel
Schüleraustausch mit mehr als 120 Jugendlichen aus Rees und Silvolde
Am vergangenen Donnerstag trafen sich im Rahmen des Niederlande-Austauschs 126 Jugendliche vom Gymnasium Aspel der Stadt Rees und dem Almende College aus Silvolde (Niederlande), um einen gemeinsamen Tag zu erleben.
Vorangegangen waren dem Austauschtag am Westring zahlreiche E-Mails und Kommunikation über soziale Medien unter den Austauschteilnehmenden.
Schulleiter Klaus Hegel machte in seiner zweisprachig gehaltenen Begrüßung deutlich, wie wichtig diese grenzüberschreitende Begegnung für die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt beider Länder in herausfordernden Zeiten sei.
Nach einer morgendlichen Kennenlernrunde und dem Hineinschnuppern der niederländischen Gäste in den Fremdsprachenunterricht der Einführungsphase am Gymnasium Aspel, galt es, den erlernten Wortschatz zur Wegbeschreibung in die Tat umzusetzen, indem die Gastgeber ihre niederländischen Austauschpartner durch die Schule und die Innenstadt führten. An markanten Örtlichkeiten wie der katholischen Kirche, dem Markt, am Rhein und am jüdischen Friedhof mussten Fragen beantwortet werden.
Die mittägliche Stärkung mit Bockwurst und Brötchen in der Aspellounge sorgte für ausreichend Energie, die beim sich anschließenden „pret-markt“ (Spaßmarkt) im Pädagogischen Zentrum von Vorteil sein sollte. Dort durften die Schülerinnen und Schüler in ihren Austauschtandems zahlreiche Aktivitäten wie „klompen“-Weitwurf, Bierkrugstemmen, Twister, Gegenstände ertasten und merken absolvieren. Bei Spielen wie dem Kugellabyrinth oder dem heißen Draht war auch Geschicklichkeit gefragt.
Resümierend waren sich die Niederländischkolleginnen und -kollegen Victoria Fink, Janina Rademacher, Anne Schicks und Marc Resing vom Gymnasium Aspel und die beiden Deutsch-Lehrenden Lisa Scholten und Esther Mateman vom Almende College einig, dass dieses binationale Treffen ein sehr gelungener und kommunikativer sowie interkultureller Austauschtag war.
Sehr dankbar zeigten sich alle Teilnehmenden für die finanzielle Unterstützung, auch durch den Förderverein des Gymnasiums Aspel. Das Projekt „Schüleraustausch Aspel-Almende“ wird zudem durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.
































