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Gymnasium Aspel
mit bilingualem deutsch-englischem Zweig
Westring 8
46459 Rees
Tel.: 02851-982249
Fax: 02851-982250
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Von der Potenzialanalyse bis zur Bewerbung um einen Studien- oder Ausbildungsplatz – Die berufliche Bildung am Gymnasium Aspel

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ – Die konkrete Umsetzung am Gymnasium Aspel

KAoA – Diese Abkürzung wird auch am Gymnasium Aspel der Stadt Rees seit dem Schuljahr 2016/2017 im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung sehr oft gebraucht. KAoA ist die Abkürzung für das landesweite Programm für den Übergang Schule – Beruf „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Dieses Vorhaben systematisiert und konkretisiert Studien- und Berufsorientierung und ist für alle Schulformen der Sek. I und auch der Sek. II verbindlich. Die Systematisierung realisiert sich konkret in verschiedenen „Standardelementen“, welche zugeordnet zu Jahrgangsstufen/Klassen eine schrittweise und kontinuierliche Studien- und Berufsorientierung garantieren sollen.

So haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 im Schuljahr 2016/2017 zunächst im ersten Halbjahr das Standardelement der „Potenzialanalyse“ durchlaufen. In Klassenverbänden und aufgeteilt in Kleingruppen haben die Schülerinnen und Schüler im Bürgerhaus Rees diverse Übungen bewältigt, welche in der Summe möglichst unterschiedliche Fähigkeiten aufzeigen sollten. Durchgeführt und ausgewertet wurde die Potenzialanalyse von einem externen Bildungsträger. An den Auswertungsgesprächen, die zeitnah im Gymnasium Aspel durchgeführt wurden, nahmen erfreulicherweise zahlreiche Eltern teil, die im Beisein ihrer Kinder vom Bildungsträger über die Ergebnisse der Potenzialanalyse informiert wurden. Das große Interesse der Eltern zeichnete sich auch schon zu Beginn des Schuljahres bei der Auftaktveranstaltung zu KAoA ab, die sehr gut besucht war. Ein weiteres Standardelement von KAoA folgte dann im zweiten Schulhalbjahr 2016/2017, die „Berufsfelderkundungen“. An drei Tagen, an denen die Schülerinnen und Schüler in drei unterschiedliche Berufsfelder hineinschnuppern sollten, stand dann die Praxiserfahrung an erster Stelle. Organisatorisch in einem eher ländlich geprägten Umfeld sicherlich eine große Herausforderung, denn schließlich mussten fast 90 Schülerinnen und Schüler je 3 Berufsfelderkundungsplätze finden. Auch hier zeigte sich wieder die hohe Bereitschaft der Eltern, sich in die Organisation und Durchführung einzubringen. So halfen viele Eltern ihren Kindern bei der Suche nach einem Platz, andere erklärten sich bereit, selbst Berufsfelderkundungsplätze anzubieten. Nur so war es möglich, dass die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 im Schuljahr 2016/2017 tatsächlich zu 100% mit Betriebsfelderkundungsplätzen versorgt werden konnten. Ein ganz großer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Eltern und auch den Firmen und Betrieben in Rees und Umgebung.

Im Schuljahr 2017/2018 haben die Schülerinnen und Schüler dann aufbauend auf ihren Erfahrungen aus der 8. Klasse weitere „Praxiserfahrungen“ gesammelt. Traditionell – und nun eingegliedert in die Standardelemente von KAoA - wird seit mehr als 10 Jahren ein „Berufsorientierungstag“ in der Klasse 9 am Gymnasium Aspel durchgeführt, an dem Schülerinnen und Schüler sehr direkten Kontakt zu „Experten“ aus der Arbeitswelt bekommen und sie unmittelbare Einblicke in Arbeitsabläufe machen können. Auch im Schuljahr 2017/2018 waren nahezu 20 „professionals“ zu Gast im Gymnasium Aspel. Einige ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche mit der Schule bzw. der Region Verbundene berichteten den interessierten Schülerinnen und Schülern aus ihrem Berufsleben und zeigten Chancen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen auf. Das berufliche Informationsangebot reichte vom Finanzbeamten bis zur Apothekerin und beinhaltete z. B. auch den Rechtsanwalt, die Bankkauffrau, den Versicherungskaufmann, den Polizisten, die Bewährungshelferin und den Architekten. An einem Schulvormittag konnte jede Schülerin/jeder Schüler bis zu fünf verschiedene Berufsfelder besuchen.

Begleitet wird die bis zur Q2 systematisierte Berufs- und Studienorientierung durch das Portfolioinstrument „Berufswahlpass“, welches jede Schülerin/jeder Schüler durch den Bildungsträger ausgehändigt bekommt. In diese „Sammelmappe“ sollen sämtliche Dokumente geheftet werden, welche die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung bekommen. So findet sich die Auswertung der Potenzialanalyse ebenso wie die Bescheinigungen über Praxistage in diesem Ordner. Des Weiteren bietet der Berufswahlpass Angebote, sich vertieft mit einzelnen Standardelemente von KAoA auseinanderzusetzen. Ziel ist es, dass das Portfolioinstrument bei späteren Beratungsgesprächen (z. B. mit der Agentur für Arbeit) als Grundlage genutzt werden kann, um bisherige Erfahrungen zu reflektieren und zu systematisieren.

Im nächsten Schuljahr werden die Schülerinnen und Schüler dann das zweiwöchige Betriebspraktikum absolvieren, welches dann auch als „Standardelement“ in KAoA eingegliedert wird. Hinzu werden weitere Bausteine kommen, sodass die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von KAoA bis zum Abitur noch mehrere Angebote zur Berufs- und Studienorientierung bekommen werden.

 

Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Aspel – Feste Bausteine und Angebote

Neben den Standardelementen von KAoA werden am Gymnasium Aspel der Stadt Rees zahlreiche weitere Veranstaltungen durchgeführt, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen sollen, sich eigenverantwortlich und zielorientiert mit Fragen der Zukunftsgestaltung, Lebensplanung und infolgedessen mit Studien- und Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Einige Veranstaltungen sind verpflichtend, andere richten sich an einen ganz speziellen Adressatenkreis, sodass sich Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis anmelden können. So wird auch versucht eine Balance zwischen Überangebot und „Mindestanspruch“ zu halten.

So wird z. B. bereits seit mehreren Jahren im Rahmen des Deutschunterrichts der Klassen 9 eine Unterrichtsreihe zu Bewerbungen durchgeführt, welche durch den Besuch von Frau van de Loo bereichert wird. Sie ist in ihrem beruflichen Werdegang bei diversen Firmen für die Durchführung von Bewerbungsverfahren verantwortlich gewesen, sodass die Schülerinnen und Schüler auch hier wichtige Tipps und Ratschläge aus der realen Berufswelt erfahren. Auch die Möglichkeit, Bewerbungsgespräche zu simulieren, wird den Schülerinnen und Schülern angeboten. Die Erfahrungen zeigen, dass diese „verpflichtende“ Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern sehr positiv aufgenommen wird und durchaus schon im Rahmen von Bewerbungsverfahren für Praktikumsplätze davon profitiert wird.

 

Der StuBo – der Koordinator für die Studien- und Berufsorientierung

Verantwortlich für die zahlreichen Veranstaltungen und Angebote, welche die Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8 bis hin zu den letzten Tagen kurz vor dem Abiball begleiten, ist Herr Janzen. Er versucht in erster Linie als Koordinator möglichst viele Angebote für die Schülerinnen und Schüler zu machen, die sie in die Lage versetzen, sich im Laufe der fünf Jahre zu orientieren. Hierbei ist er auf die Hilfe von externen Partnern angewiesen, ohne die ein so umfangreiches Angebot wie am Gymnasium Aspel gar nicht möglich wäre. Da es nicht möglich ist alle externen Partner hier namentlich aufzulisten, soll hiermit allen ein großer Dank ausgesprochen werden, die das Gymnasium Aspel in dieser Hinsicht unterstützen!

Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe EF

Auch das zweiwöchige Betriebspraktikum für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF war in diesem Jahr wie gewohnt ein voller Erfolg. Die von der Schülerschaft gewählten Betriebe und Berufe zeigten eine enorme Bandbreite vom Arzt über den Lehrer bis hin zum Architekten. Aber auch klassische Ausbildungsberufe wurden für das Praktikum gewählt.

Weitere Informationsveranstaltungen und Beratungen im Laufe der Q-Phase

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem unserer Schule zugeteilten Berufsberater Herrn Feldhaus konnten wieder zahlreiche Informationsveranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden. Ein sehr zentrales Angebot bilden hierbei die monatlichen Sprechstunden für die Einzelberatungen in der Q1 und Q2. An einem Vormittag erhalten bis zu 12 Schülerinnen und Schüler individuelle Beratung bezogen auf ihre konkreten Vorstellungen und Überlegungen zur Studien-/Berufswahl. Auch die Infoveranstaltungen „Wege nach dem Abitur“ zu Beginn der Q1 und „Zulassungsverfahren an Universitäten“ zum Ende der Q2 konnten den Oberstufenschülern Perspektiven aufzeigen und notwendige Informationen vermitteln.

Auf Einladung des Niederrheinischen Instituts für Berufsförderung e.V. und dem Rotary Club Emmerich-Rees nahmen im Frühjahr 2017 und 2018 zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9, EF, Q1 und Q2 an der Veranstaltung „Meet the professionals“ teil. Auch die Veranstaltung „Meet the young professionals“, die im Herbst/Winter in Emmerich stattfindet und speziell auf das Studium ausgerichtet ist, wurde von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 gut besucht.

Der Hochschultag an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster wurde traditionell durch die gesamte Jahrgangsstufe Q2 besucht, sodass sich Anfang November wieder rund 90 Schüler mit Herrn Resing und Herrn Janzen auf den Weg nach Münster machten. Vergleichsweise neu im Angebot der Studienorientierung des Gymnasiums Aspel ist der Besuch der Westfälischen Hochschule in Bocholt. Seit vier Jahren stellt Herr Prof. Dr. Olaf Just ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für interessierte Schülerinnen und Schüler der Q2 auf die Beine, welches die unterschiedlichen Studiengänge der aus Reeser Sicht räumlich sehr nahen Hochschule aufzeigt. Des Weiteren werden auch Angebote der Hochschule Rhein-Waal (mit dem Standort Kleve) an die Schülerinnen und Schüler weitervermittelt, sodass insgesamt die Chance besteht, ein sehr breites Spektrum an Möglichkeiten eines Studiums kennen zu lernen.

An der im Bürgerhaus Rees stattfindenden Jobbörse „Job4You“ nahmen zahlreiche Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums teil.

Das Trainingsseminar„Assessment-Center“ – durchgeführt von zwei Mitarbeitern der Barmer GEK Emmerich – wurde von Oberstufenschülerinnen und –schülern im Frühjahr 2018 in zwei Einzelveranstaltungen absolviert und stellte sich als sehr gute Veranstaltung und Vorbereitung für anstehende Bewerbungsverfahren heraus.

Auch über ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland erhielten die angehenden Abiturienten von ehemaligen Schülern und Schülerinnen unseres Gymnasiums spannende Informationen.

Herr Janzen

Koordinator der beruflichen Bildung am Gymnasium Aspel



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